Woran erkennt man einen wirklich guten Whiskey wirklich?

Das Alter eines guten Whiskeys
Als erstes wichtiges Kriterium gilt das Alter des Whiskeys, dieses sollte für den Kenner bei mindestens bei 3 Jahren liegen. Die Bezeichnung des jeweiligen Whiskeys kann an dieser Stelle schon sehr hilfreich sein, so ist zum Beispiel „Blend“ das Erkennungsmerkmal für verschnittenen Whiskey. Der Gegensatz findet sich im „Single Malt“, hierbei handelt es sich um einen reinen und unverschnittenen Whiskey. Auch die Lagerung eines Whiskeys, möglichst in einem echten Eichenfass, trägt maßgeblich zum guten Geschmack bei.

Was bedeutet Chillfiltration?
Eine weitere aussagekräftige Bezeichnung auf dem jeweiligen Etikett gibt noch mehr Auskunft, die so genannte „Chillfiltration“ diese zeigt dem Kunden an, dass diesem Whiskey die Fettsäuren entzogen wurden, dies kann den Whiskey einerseits trüben und andererseits werden verschiedene Aromen dadurch verändert, somit leidet die Qualität ein weniger darunter.

Die Reinheit eines guten Whiskeys.
Als nächstes ist das Merkmal Reinheit für Kenner von großer und wesentlicher Bedeutung, schon durch extra Zusätze wie zum Beispiel dem Zuckerkulör gilt dieser dann nicht mehr als absolut rein. Oft sollen diese Zusätze zum Beispiel die Farbe des Whiskeys positiv beeinflussen. Welche Zusätze sich also in einem Whiskey befinden wird auf dem Produktetikett genau angezeigt.

Welches Getreide macht einen guten Whiskey aus?
Ein weiterer Punkt ist die Wahl der verwendeten Getreidesorte, da diese jedoch meist eine Frage des guten Geschmacks ist, scheiden sich hier natürlich die Geister. So wird ein Malt-Whiskey immer auf der Grundlage von Gerste erzeugt. Hingegen wird der Grain, auf Basis von Mais, Gerste, Roggen oder Weizen gebraut. Ein Whiskey welcher aus Roggen hergestellt wird erhält die Angabe Rye auf dem Etikett.

Die Angaben des Herstellers
Diese Angaben sind etwas komplizierter und bedürfen etwas Fachwissen so sagen die Bezeichnungen Straight, Blend und Single etwas über den Ursprung des Whiskeys beziehungsweise die jeweilige Brennereien aus. Der wohl bekannteste Begriff "Blend" wiederum weist auf eine Vermischung von mehreren Whiskeys hin.

Die Premiumklasse des Whiskeys
Der so genannte „absolut Whiskey“ trägt diese exklusive Bezeichnung, da er durch eine ganz spezielle Methode aus Gerste gebrannt wird. Dieser spezielle Whiskey gilt als Premiumklasse unter Seinesgleichen und zählt zu den besten und kostspieligsten Whiskeys auf dem Markt.

Das Glas
Als letzten Schliff gilt es noch das richtige Glas zu erwähnen. So wie ein guter Wein sich im richtigen Glas besonders gut entfaltet, so entfaltet auch ein Whiskey in speziellen Whiskeygläsern, die etwas bauchig sein sollten, ihr Aroma am besten. Ob man das richtige glas nutzt merkt man beim Trinken schnell selbst.

 
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